Salvador de Bahia – FIAC – September ’13

22 Okt

sabine-vollmer-von-falken-photography-9847 sabine-vollmer-von-falken-photography-9906 sabine-vollmer-von-falken-photography-9907 sabine-vollmer-von-falken-photography-9981

Advertisements

we were in Malaysia.. Kuala Lumpur Tari 13 and Penang PAC

22 Okt

968836_483065355102440_970606370_n 969674_483065465102429_1228240573_n 484694_483065838435725_1226463568_n

save the date

16 Jun

ECHO. It’s just a temporary thing.

25. bis 27.06.2013 // 20 Uhr // UFER_STUDIOS Berlin / Studio 14

Ticketreservierung  Reservix 01805-700 733 / www.reservix.de / Abendkasse

03./07.07.2013 Kuala Lumpur (Malaysia) / ASWARA Experimental Theatre 

10.07.2013 Penang (Malaysia)  / Penang PAC

www.schwarzplusgrafik.deDancer and chgrapher Riki von Falken taught contemporary dance and choreography at Aswara in 2010, where she encountered traditional Malay, Indian and Chinese dances and also the Silat tradition. She discovered similarities between these traditions and her own abstract form of dancing. During her residency in Kuala Lumpur in 2011 Riki von Falken created ECHO II, a contemporary choreography for eight Malaysian dancers of Aswara. Naim Syahrazad, who was one of them, met Riki again in Berlin in 2012 where they intensified ther artistic exchange. Thus “Echo. It’s just a temporary thing” was produced.

In this production the two dancers deal with their own individual dance styles and also add what they have learnt from each other, in a way they create aencounter and a successful fusion of different dance traditions. “Echo” premiered in Berlin in October 2012 and was highly praised by the critics. It is now performed again in Berlin and then brought to Kuala Lumpur and Penang within Tari ’13. Riki von Falken works as a dancer and choreographer in Berlin since 1981 and belongs to the most important personalities in the field of dance in Germany. Naim Syahrazad is a member of Aswara Dance company, in 2011 he was chosen to take part in the Asia Pacific Young Choreographer’s Workshop in Taiwan.

For more information:

http://www.goethe.de/ins/my/kua/ver/en11069614v.htm

Thanks for support!!!

Hauptstadtkulturfonds (Germany) // Nationales Performance Netzwerk (Germany) // Goethe Institute Malaysia

Hoffnungsträger

16 Jun

druckfrisch… Naim Syahrazad wird zum Hoffnungsträger des Jahres der Zeitschrift tanz

Congratulation!

Foto: Franziska Schwarz

Foto: Franziska Schwarz

!!

Wiederaufnahme in Berlin – Uferstudios

22 Apr

Für Alle, die ECHO. It’s just a temporary thing. noch nicht gesehen haben…

Wiederaufnahme vom 25. bis 27.06.2013 in den Uferstudios Berlin

Riki von Falken: „Echo. It’s Just A Temporary Thing“ | Tip Berlin

3 Nov

Riki von Falken: „Echo. It’s Just A Temporary Thing“ | Tip Berlin.

tanznetz

28 Okt

Berlin, 27.10.2012

Einheit des Verschiedenen

Im EDEN***** zeigen Riki von Falken und Naim Syahrazad ihr Duett „ECHO“

Naim Syahrazad in „ECHO. It‘s just a temporary thing.“ Foto © Dieter Hartwig.

Ein Raum wie ein asiatisches Sushi-Restaurant. Auf dem Boden des EDEN*****, der Pankower Edel-Spielstätte des Dock 11, sind über 100 weiße Teller geometrisch penibel in Reihen angeordnet. Davor und dahinter liegt weiteres Geschirr malerisch verteilt. Auch der zur Hälfte schwarz und weiß ausgekleidete Raum zeigt auf hellem Grund im Großvideo das geschäftige Treiben in der Küche einer Gaststätte, dann Speisende auch. Zum Rattern eines Zuges treten sie gemeinsam vor das Video, Riki von Falken, die seit 1981 bereits mit Stücken in Berlin wirkt, und der junge Naim Syahrazad aus Malaysia. Kennengelernt haben sie einander bei mehreren Gastunterrichten in Kuala Lumpur und bemerkt, dass beider Auffassungen von Raum und Tanz so weit entfernt nicht sind. Als Folge gemeinsamen Wollens entstand das Duett „ECHO. It’s just a temporary thing“. Es verarbeitet, was jeder an ganz Eigenem einbringt, und addiert, was er vom anderen gelernt hat, gewissermaßen als Echo auf den Dialogpartner. Riki von Falken steht eher für die streng reduzierte, bisweilen spröde Bewegung als Konzentrat langer Recherche, Naim Syahrazad hat modernen Tanz studiert, aber auch traditionelle malaiische, indische und chinesische Techniken, beherrscht ebenso malaiische Kampfkunst. Eine spannende Begegnung.

Riki von Falken und Naim Syahrazad in „ECHO. It‘s just a temporary thing.“ Foto © Dieter Hartwig.

Sie beginnt mit einer Folge maschinell ruckhafter Bewegungen im Vorwärtsgang, bei der Armführungen besonderes Gewicht zufällt. Perfekt synchron läuft dieser Einstieg ab, wird oft wiederholt, jedes Mal mit kleinen Veränderungen, bis der Mann aussteigt und allein neu beginnt. Die Frau folgt ihm nach. So verschiebt sich der Tanz, differenzieren sich Persönlichkeiten. Kulinarische Köstlichkeiten präsentiert das Video verzehrbereit auf Tabletts und lenkt damit auf die live ausgelegten Teller hin. Während er vor ihnen sitzt und noch mehrere Reihen anbaut, fühlt sie sich zurückgeworfen auf ihr „altes“ Bewegungsmaterial: eine sparsame Beziehungssuche zum Raum im Ausfallschritt, ohne dabei aus sich herauszukommen, weil etwas sie jeweils stoppt. Dann kehrt sich die Situation um. Sie sitzt wartend, er tanzt geschmeidig und tastend trippelnd über die angestrahlte Tellerlandschaft wie über einen Geschicklichkeitsparcours, wippt Teller in der Hand, baut nochmals um und zerstört dabei die Ordnung, bahnt sich mit Tellern einen Weg zur Partnerin, die indes nicht reagiert. Für ein Miteinander scheint sie noch nicht bereit.Vielmehr verfällt sie sitzend in ein Solo der veränderten Lagen und Balancen, der Klappung, Torsion, Stürze ihres Oberkörpers. In diese eher europäische Bewegungsmetapher aber steigt er ein und nimmt so zu Gongklang ihr Echo auf. Fast tierhaft verdrehen und lenken sich beider Oberkörper aus, Motive tauchen auf. Als der Muezzin zum Gebet ruft, der Film Straßentreiben, weiße Türmchen, Architektur, Passanten, Palmen, Hochhäuser ablichtet, türmt auch der Tänzer seine Teller. Immer wieder entfernen sich die zwei Akteure voneinander, ziehen sich auf ihr nationales Bewegungsidiom zurück. Wenn sie Gemeinsames versuchen, etwa als Silhouetten den Tanz mit vogelhaften Krallenhänden, bleibt bei aller Gleichheit doch die Verschiedenheit erhalten. Nicht jede Szene erhellt sich, spiegelt choreografisch Riki von Falkens Erlebnisse in Malaysia und Neuseeland, von denen der Zuschauer ausgeschlossen bleibt.

Was sich jedoch mitteilt, ist der Dialog zweier ebenbürtiger Künstler mit kulturell anderem Hintergrund und der Wille, respektvoll voneinander zu lernen. Auch sein kampfsportliches Spiel mit Tellern bringt der Mann ein, baut architektonische Gebilde aus ihnen. Wenn sie sich an seiner Art Tanz versucht, kommt auf liebenswerte Weise sogar Witz auf. Am Ende kehrt das Paar zum Gang des Anfangs zurück; freier, eigenständiger und raumgreifender ist er jetzt. Die Einheit liegt eben in der Verschiedenheit. Riki von Falken ist der Kontakt mit dem jungen Kollegen offensichtlich gut bekommen, gelöst und fröhlich wirkt sie, weniger versunken in die Suche bloß im eigenen Körper. Naim Syahrazad tanzt mit bestens trainiertem Körper so präzis und prägnant, dass man sich ihn fest in Berlin wünschte. Den Compagnien von Sasha Waltz oder Toula Limnaios stünde er gut zu Gesicht.

Wieder 28.10., 1.-3.11., 20 Uhr, EDEN*****, Berliner Str. 43, Pankow, Kartentelefon 030-35 120 312, http://www.dock11-berlin.de

Autor: Volkmar Draeger

http://www.tanznetz.de/kritiken.phtml?page=showthread&aid=205&tid=23975